• „Sorge los !“ 2018 Steuern sparen mit Vorsorge und Wohneigentum

    Vorsorgen – Träume erfüllen

    Diese Steuerabzüge sollten nicht vergessen werden

    Besitzen Sie ein Eigenheim ? Legen Sie Geld an ? Betreiben Sie private Vorsorge ? Werden Sie dieses Jahr pensioniert ? Dann helfen Ihnen diese legalen Tipps, gutes Geld zu sparen:

    • Wohneigentum: Besitzer einer Liegenschaft können die Versicherungsprämien und die Kosten für Unterhalt und eine Verwaltung durch Dritte (MFH), abziehen. Liegen die effektiven Kosten unter der Pauschale, gilt die Pauschale. Sonst gilt der fakturierte Aufwand als Abzug. Achtung: Die Prämien für ihre Gebäudeversicherung und Haftpflichtversicherungen können abgezogen werden.  Stockwerkeigentümer können Beiträge in einen Erneuerungsfonds abziehen.
    • Renovationen: Es empfiehlt sich sehr genau zu unterscheiden, ob es sich um werterhaltende Investitionen, oder wertvermehrende Arbeiten handelt. Leider ist nur der Werterhalt abzugsfähig. Vor grösseren Renovationen lohnt sich der Anruf beim Steueramt für unklare Investitionen. Der Bund und viele Kantone haben Förderprogramme zur  Senkung des Energieverbrauches und zum Umweltschutz auf die Beine gestellt. Solche Investitionen sind von der Steuer abziehbar. Zusätzlich kann hier eine Steueroptimierung betrieben werden durch etappenweise Bauarbeiten über einige Jahre.

      Abzüge für Liegenschaft lohnen sich

    • Zweitwohnsitz:  Den Eigenmietwert muss man immer versteuern – auch wenn die Ferienwohnung meist leer steht. Ist sie teilweise vermietet, darf man den Eigenmietwert kürzen; aber die Mieteinnahmen müssen als Einkommen deklariert werden. In einigen Kantonen darf bei möblierten Wohnungen etwas für die Abnützung abgezogen werden.
    • Wertschriften: Wer Wertschriften im Privatvermögen hat, kann nur die Kosten für die Verwaltung und Verwahrung durch Dritte abziehen. Alle Kosten für den Erwerb und die Veräusserung von Wertschriften können nicht geltend gemacht werden.
    • Pensionierung / Invalidität:   AHV- und IV-Renten, sowie Renten der beruflichen Vorsorge müssen deklariert und als Einkommen in der Regel zu 100 % versteuert werden. Kapitalleistungen aus der beruflichen Vorsorge (Säule 2) und Leistungen aus der privaten Altersvorsorge (Säule 3a und Leibrenten / Säule 3b) werden zu einem speziellen Steuersatz besteuert. Ergänzungsleistungen zur AHV und IV sind steuerfrei. Der Kapitalbezug aus der Pensionskasse und der Säule 3a wird dagegen separat vom übrigen Einkommen zu einem günstigeren Vorsorgetarif besteuert.

      Steuerplanung – Rente verbessern

    • Kapitalabfindungen des Arbeitgebers werden dann besteuert, wenn sie keinen Vorsorgecharakter haben. Handelt es sich um eine Vorsorge, wird sie vom Bund und vielen Kantonen zum günstigeren Vorsorgetarif besteuert.
Comments are closed.