• Weniger Altersrente nach der Rentenreform ?

    Hier nun die Folgen der Rentenreform 2020 für künftige Pensionierte.

    Das Parlament hat Mitte März 2017 beschlossen:
    – Der Umwandlungssatz beim Pensionskassen Kapital soll auf 6 Prozent gesenkt werden.
    – Die AHV-Rente soll monatlich um 70 Franken erhöht werden. Das aber nur für zukünftige Rentner !
    – Frauen werden mit 65 Jahren pensioniert.
    – Die Mehrwertsteuer wird angehoben.

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    Trotz AHV-Zuschlag müssen viele angehende Pensionierte mit weniger Rente auskommen.
    Ständerat und Nationalrat haben sich für die Umsetzung der Rentenreform „Altersvorsorge 2020“ entschieden. Unser Parlament hat damit grünes Licht für Änderungen in der 1. und 2. Säule gegeben. Die Volksabstimmung erfolgt am 24. September 2017.
    Hier nun die Konsequenzen im Detail:
    1. Der Umwandlungssatz
    In der obligatorischen beruflichen Vorsorge (BVG) soll dieser Faktor von 6,8 auf 6 Prozent sinken. Mit diesem Wert rechnen die Pensionskassen die Altersguthaben in eine Rente um. Im Durchschnitt ergibt das eine Reduktion der AHV von 10 %.
    Viele Pensionierte müssen sich auf noch tiefere Renten einstellen. Denn viele Pensionskassen verwalten auch Guthaben, die über den obligatorisch versicherten Lohn von 84’600 Franken hinausgehen. Bei diesen Kapitalien können die Kassen selbst entscheiden, wie hoch der Zins ist und mit welchem Umwandlungssatz sie die Renten umwandeln.
    Wegen der tiefen Zinsen senken immer mehr Pensionskassen den Umwandlungssatz im Über – Obligatorium, um die anspruchsvollen Bedingungen im obligatorischen Teil erfüllen zu können. Schon heute beträgt der Über – Obligatorische Umwandlungssatz bei vielen Kassen noch rund 5 Prozent. Dabei sinken die Renten um zirka 20 Prozent.
    2. Die AHV Rente
    Mit der Reform 2020 erhalten ausschliesslich neue Rentner jeden Monat Fr. 70.– mehr AHV. Damit sollen die Einbussen bei der Pensionskassenrente ausgeglichen werden. Trotzdem bekommt ein künftiger Pensionierter in vielen Fällen gesamthaft weniger Rente.
    Meine Empfehlung: Die neuen Pensionskassenausweise sollten bereits bei den Versicherten angekommen sein. So kann man mit obigen Werten eine Überschlagsrechnung machen und dann die neue AHV-Rente addieren. Sollte die AHV-Rente nicht bekannt sein, kann diese bei der Ausgleichskasse kostenlos angefordert werden.
    3. Die Kosten
    Die Erhöhung der Mehrwertsteuer um 0,6 Prozent ist Teil der Reform. Damit soll die Finanzierungslücke bei der AHV geschlossen werden. Für die meisten Leute fällt dieser Zuschlag bescheiden aus. Insgesamt nehmen die jährlichen Kosten aber um einige 100.– Franken zu, weil der Arbeitnehmer, aufgrund des etwas tieferen Koordinationsabzuges bei der Pensionskasse, höhere Beiträge in die Pensionskasse zahlt.
    Die Reform der Altersvorsorge kommt am 24. September 2017 zur Abstimmung.

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